Kanton Solothurn
Kuratorium für Kulturförderung

Schloss Waldegg
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Detailseite Kulturschaffende

Wyss Eva Lia

Germanistin
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8006 Zürich

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Büro
Institut für Germanistik
Universität Koblenz-Landau
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D-56070 Koblenz
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Geburtsdatum:18.12.1961
Geburtsort:Solothurn
Heimatort:Balm b.M.
 

Die biografischen und bibliografischen Angaben sind bis Ende 2016 erfasst.

Biografisches
2009
Internationale und interdisziplinäre Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung in Rheinland-Pfalz
seit 1998
Projekt zum Liebesbrief im 20. Jahrhundert, Aufbau eines Liebesbriefarchivs
1997
Doktorat
1988-94
Redaktorin und Mitherausgeberin von «Zündschrift. Forum für Schreibende», Solothurn

LehrerInnenseminar in Solothurn
einjähriger Studienaufenthalt in Frankreich (Paris)
Studium der Germanistik, Philosophie sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Zürich

für ein Forschungsprojekt der Universität Zürich sammelt Eva Lia Wyss Liebesbriefe und hat im Zürcher Liebesbriefarchiv bisher über 6000 Liebesbriefe zusammengetragen
 
Arbeitsgebiete

 
Auszeichnungen/Förderbeiträge/Stipendien
2008
Werkjahrbeitrag des Kantons Solothurn
 
Mitgliedschaften

Vereinigung für Angewandte Linguistik in der Schweiz (VALS)
Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik (SAGG)
Verein feministische Wissenschaft Schweiz
Netzwerk schreibender Frauen
ProLitteris
 
Veröffentlichungen Bücher
2006
«Leidenschaftlich eingeschrieben». Schweizer Liebesbriefe (Nagel & Kimche, Zürich)
2002
«Briefkommunikation im 20. Jahrhundert».Hrsg. von Ulrich Schmitz, E'L'W'. (Oldenburg, Red. Obst; Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, Bd. 64)
2000
«Sprachliche Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweiz». Ein Überblick und neue Perspektiven. Hrsg. : Daniel Elmiger, E'L'W'. (Institut de linguistique de l'Université de Neuchâtel, Neuchâtel), Bulletin VALS-ASLA ; 72
1998
«Werbespot als Fernsehtext». Mimikry, Adaptation und kulturelle Variation. Reihe Medien in Forschung und Unterricht, Bd. 49, Reihe A (Max Niemeyer Verlag, Tübingen/Deutschland)
1992
«Übung macht die Meisterin». Ratschläge für einen nichtsexistischen Sprachgebrauch. Zusammen mit: Susanna Häberlin, Rachel Schmidt. (Frauenoffensive, München/Deutschland)
 
Veröffentlichungen Sammelwerke
2005
«Ex-Solothurnerinnen und -Solothurner über Solothurn». Zürcher Sprachsituation mit Solothurner Muttersprache. Für André Jean Racine, in: «Leben am Jurasüdfuss». Grenchen, Solothurn, Olten. Hrsg.: Daniel Gaberell (www.herausgeber.ch; www.gab-verlag.ch)
2003
«<Mein liebes Muckelchen>, <Lisel, Lisel, lieber Tiger> und <Hi girl>» Liebesbriefe des 20. Jahrhunderts, in: «Liebe.komm». [Anlässlich der Ausstellung im Museum für Kommunikation, Frankfurt a.M.]. Hrsg. von Benedikt Burkard. (Ed. Braus, Heidelberg/Deutschland)
«Deutschsprachige Liebesbriefe vom Mittelalter bis in die Gegenwart», in: «Liebe.komm». [Anlässlich der Ausstellung im Museum für Kommunikation, Frankfurt a.M.]. Hrsg. von Benedikt Burkard. (Ed. Braus, Heidelberg/Deutschland)
«Metamorphosen des Liebesbriefs im Internet». Eine korpusgestützte, textlinguistische und kommunikationswissenschaftliche Bestimmung des Liebesbriefes .... in: «Vermittlungskulturen im Wandel». Hrsg.: Joachim R. Höflich (Lang, Frankfurt a.M./Deutschland)
2002
«Das Zürcher Liebesbriefarchiv (ZLA)», in: «Amors Herz trifft Dichterherz». Begleitbroschüre zur Ausstellung (Strauhof, Zürich)
«Liaisons dangereuses?» Intertextualitäten und Mimikry der Werbung im Fernsehen, in Zeitungen und im Internet, in: «Die Gesellschaft der Werbung». Hrsg. von Herbert Willems. (Westdeutscher Verlag, Opladen)
«Liebesbriefe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen». Eine Textsorte im lebenszeitlichen Wandel, in: «Spracherwerb und Lebensalter». Hrsg. : Annelies Häcki Buhofer. (Francke, Tübingen, Basel)
«Pfeilzeichen». Formen und Funktionen in alten und neuen Medien, in: «Wissen und neue Medien». Bilder und Zeichen von 800 bis 2000. Hrsg. von Ulrich Schmitz und Horst Wenzel. (Schmidt, Berlin)
«Sprache, Subjekt und Identität». Zur Analyse der schriftlichen Genderpraxis am Beispiel von Liebesbriefen aus dem 20. Jahrhundert, in: «Neuere Ergebnisse der Empirischen Genderforschung». Hrsg. von Tamara Faschingbauer. (Olms Verlag, Hildesheim)
2001
«Il nulla e baci effimeri. Lirica dalla Svizzera. Poesie di Christian Uetz e Taha Khalil» in Francesco Fiorentino und Günther Stocker (Hrsg.): Letteratura svizzero-tedesca contemporanea (Liguori Editore, Neapel/Italien)
2000
«Ist Fernsehwerbung Werbung für das Fernsehen? Untersuchungen zur Identität einer Textsorte» in Paul Michel (Hrsg.): «Symbole im Dienste der Darstellung von Identität». Reihe Schriften zur Symbolforschung, Band 12 (Peter Lang, Bern)
1999
«Nichts und unverbindliche Küsse - Lyrik aus der Schweiz». Gedichte von Christian Uetz und Taha Khalil, in: «Berliner LeseZeichen», Nr.10
«Iconicity in the digital world - an opportunity to create a personal image» in: «Form, miming, meaning». Ed. by Max Nänny ... [et al.]. (Benjamins, Amsterdam)
1998
Mitarbeit als Beirätin: «Von Amtsfrau bis Zimmerin.» Wörterbuch für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache. Hrsg. von der Koordinationsstelle «Geschlechtergerechte Sprache» der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten, Zürich
«Iconicity in the Digital World - an Opportunity to Create a Personal Image» in Olga Fischer/Max Nänny (Hrsg): «Form, Miming, Meaning» (Benjamins Publishers, New York/USA und Amsterdam/Niederlande)
«JazzmusikerInnen - weder Asketen noch Müsli-Fifis». Feministische Sprachkritik in der Schweiz, ein Überblick. Zus. mit Ann Peyer, in: «Feministische Linguistik - Linguistische Geschlechterforschung». Hrsg. von Gisela Schoenthal (Olms Verlag, Hildesheim)
1997
«Übersetzung oder Adaption. Zur 'Übersetzung' von TV-Spots im Schweizer Fernsehen mit besonderer Berücksichtigung der Dialogsequenzen» in Etienne Pietri u.a. (Hrsg.): Dialoganalyse V. Referate der 5. Arbeitstagung. Paris 1994. Beiträge zur Dialogforschung. Band 15 (Max Niemeyer Verlag, Tübingen/Deutschland)
1996
mit Ulla Günther: «E-Mail-Briefe - eine Textsorte zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit» in «Textstrukturen im Medienwandel». Hrsg. von Ernest W.B. Hess-Lüttich, Werner Holly, Ulrich Püschel. Reihe Forum Angewandte Linguistik, Band 29 (Peter Lang, Frankfurt a.M., Berlin, Bern)
1994
«Lyrikerinnen 1980 - 1993». Eine Bestandesaufnahme und drei Einblicke: Erika Burkart, Claudia Storz und Sabine Reber. In «Und schrieb und schrieb wie ein Tiger aus dem Busch». Über Schriftstellerinnen in der deutschsprachigen Schweiz. Hrsg. von Elisabeth Ryter, Liliane Studer, Doris Stump, Maya Widmer, Regula Wyss (Limmat Verlag, Zürich)
«Ein Gruppenbild ist das Bild einer Gruppe. Eine Gruppe ist eine zusammengehörige Anzahl von Menschen...» in Hansjörg Sahli: «Gruppenbild», Ausstellungskatalag (Kunstmuseum Solothurn)
1990
mit Susanna Häberlin und Rachel Schmid: «Übung macht die Meisterin», Richtlinien für einen nichtsexistischen Sprachgebrauch (Netzwerk schrei-bender Frauen, Bern und Zürich, 1992 auch Verlag Frauenoffensive, München/Deutschland)
1988
mit Susanna Häberlin und Rachel Schmid: «Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs» (Selbstverlag, Zürich)
 
Veröffentlichungen Periodika
2002
«Figurationen des männlichen Körpers in Liebesbriefen des 20. Jahrhunderts», in: «ROSA». HistorikerinnenZeitschrift (Historikerinnengruppe, Zürich), Herbst-Ausgabe
2001
mit Daniel Elmiger Hrsg. von und Verfasserin des Beitrags «Intimität und Geschlecht. Syntax und Pragmatik der Anrede im Liebesbrief des 20. Jahrhunderts» in «Sprachliche Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweiz». Dreisprachig (Bulletin VALS/ASLA 72, Neuenburg)
«Jetzt möchte ich dass du mit mir gehst» in «Die Weltwoche», Zürich, vom 5. Oktober
«Gender and discourse, Ruth Wodak (1997), Sage, London». Buchrezension, in: «Zeitschrift für Sprachwissenschaft», 20, Nr.
2000
«Intimität und Geschlecht» Zur Syntax und Pragmatik der Anrede im Liebesbrief des 20. Jahrhunderts, in: «Bulletin VALS-ASLA», n.
«Jetzt möchte ich, dass du mit mir gehst», in: «Weltwoche», 5. Oktober
1999
«Schreibend plaudern..... Bemerkungen zum Chatten auf WWW und Internet» in «Denkbilder», Zürich, Oktober
«Was ist ein Liebesbrief? Der Liebesbrief im 20. Jahrhundert - ein kleiner Einblick in ein kulturwissenschaftliches Projekt» in «Frauenzeitung (FRAZ)», Zürich, Mai-Heft
«Nichts und unverbindliche Küsse - Lyrik aus der Schweiz. Gedichte von Christian Uetz und Taha Khalil 1998» in «Berliner LeseZeichen», Heft 10
1998
mit Ann Peyer: «JazzmusikerInnen - weder Asketen noch Müsli-Fifis». Feministische Sprachkritik in der Schweiz, ein Überblick. In Gisela Schoenthal: «Feministische Linguistik - Linguistische Geschlechtererforschung» in «Germanistische Linguistik», Hildesheim/Deutschland, Nr. 139/40
1997
«Sprachwandel, 'feministisch'. Einige Beobachtungen zur Situation in der Schweiz» in «Sprachspiegel», Luzern, Nr. 9
1996
«Erst Provokation, dann Zeichen der Zeit - feministische Sprachkritik in der Schweiz» in «Der Bund», Bern, Nr. 182 vom 7. August
1992
«Absurdität und Entrückung. Zwei Strategien literarischer Gesellschaftskritik» in «Flugasche». Literaturzeitschrift (Brouwer, Remseck),Nr. 43
1990
«CARP - Computer Aided Random Poetry» in «Zündschrift», Solothurn, Nr. 8 vom 2. August
 
Veröffentlichungen in anderen Medien
2002
«Liebesbrief von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen». Eine Textsorte im lebenszeitlichen Wandel. Internet: www.unizh.ch/~elwyss

«Zürcher Studien zur Medienkommunikation». On-line-Reihe. http://www.unizh.ch/~elwyss
 
Sekundärliteratur
2008
Fränzi Rütti-Saner: «Kunscht isch gäng es Risiko ...». Schloss Waldegg. Sieben junge Kunstschaffende erhalten die Werkjahrbeiträge des Kantons, in: «Solothurner Zeitung», 23. Juni
SRG: «Künstler ausgezeichnet». Schloss Waldegg. Am Samstag wurden im Garten von Schloss Waldegg die diesjährigen Werkjahrpreisträge des Kantons Solothurn verliehen, in: «Solothurner Tagblatt», 23. Juni
2006
Fränzi Rütti-Saner: «Solothurner Buchpalette». Buchtipps [Eva Lia Wyss: <Leidenschaftlich eingeschrieben>], in: «Solothurner Zeitung», 21. Dezember
Daniel Arnet: «Herzschmerz in Worte gefasst». Liebesbriefe sind Dauerbrenner, und SMS und E-Mai bescheren Liebesbotschaften ... [zu: <Leidenschaftlich eingeschrieben> und <Und ich dachte es sei Liebe> von Sibylle Berg], in «Facts», 27. April
Sonja Kolb: «Lieben, herzen, küssen». Liebesworte. Auswahl aus 6000 Briefen. [Zu: <Leidenschaftlich eingeschrieben>], in: «Solothurner Zeitung», 27. Mai
SDA: «5000 Liebesbriefe zum Valentinstag». Intime Bekenntnisse. [Zur Ausstellung im Museum für Kommunikation, Bern], in: «Basler Zeitung», 20. Januar
2004
Marlene Halter: «<Auf diesem Stück Papier sind tausend Gefühle>». Hörinstallation. <5000 Liebesbriefe> mit Suggestionskraft als Gastprojekt an den Literaturtagen, in: «Solothurner Zeitung», 19. Mai
2003
otr: «Die Liebe findet stets einen Weg» Solothurn: Lia Wyss über Liebesbriefe einst und jetzt, [Vortrag vor der Töpfergesellschaft, 15. Januar], in «Solothurner Zeitung» 18. Januar

Rezensionen zu den Büchern und Aufsätzen in etlichen Printmedien
 
Bemerkungen des Künstlers/der Künstlerin

«Zürcher Studien zur Medienkommunikation». On-line-Reihe. http://www.unizh.ch/~elwyss
 
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